Seminar 8

 

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Ingrid Hockeler
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 Mein Weg mit der Essstörung

 Bulimie und Anorexia nehmen im Kreis der psychosomatischen Krankheiten einen großen Raum ein.
 Es scheint eine enorme Hilflosigkeit.

 Anorektiker/innen und Bulimiker/innen haben einen beträchtlichen
 Leidensweg hinter sich , bevor sie diese  Essstörung als
 Krankheit anerkennen, und sich möglichen Hilfsangeboten öffnen.
 Es geht hier um Leben annehmen und um Selbstannahme.
 
 Ein selbstbestimmtes freies Leben ist das Ziel.

  • Was tut mir gut und kann ich es annehmen wenn es mir gut geht?
  • Was für einen Stellenwert hat diese Krankheit in meinem Leben?
  • Mein Leben und alle Freuden, die ich bisher erleben durfte!
  • Meine Wünsche - was will ich
  • Meine Stärken
  • Meine Schwächen - mich so annehmen wie ich bin
  • Welche Bedeutung hat Essen für mich?
  • Widerstände in mir, die mich am normalen Leben hindern
  • Wohin mit meiner Wut
  • Was hindert mich, mich und meinen Körper anzunehmen?
  • Was bringt mir meine Erkrankung? Bringt mir die Essstörung auch Vorteile?
  • Weiterleben - wie stelle ich mir meine Zukunft vor?

 

 Die Verhaltenstherapie ist bei der Behandlung von Anorexie und Bulimie sehr wirksam und bietet

 viele bewährte Methoden, um der Essstörung adäquat zu begegnen. Sie bietet den Frauen ein 

 Überlebenskonzept, das immer wiederkehrende Grundmuster aufdeckt, die das Leben mit der Krankheit, und

 den Weg heraus auf einen soliden Boden bringt. 

 

 Die Musiktherapie versucht nun ihrerseits diesem stabilen Gerüst inneres Wachstum zu
 bieten. Würde man den Menschen mit einem Baum vergleichen, so bietet die Verhaltenstherapie genügend
 verlässliche Konzepte um den Stamm zu bilden. Mit der Musiktherapie sollen nun die Wurzeln und das
 Innenleben des Baumstammes reaktiviert werden.


 Mit musikgeleiteten Imaginationen begegnen wir wieder unserem inneren Kind (innere Frau/innerer Mann).

 Wir erforschen, was dieses innere Kind braucht, um wieder ins Leben gehen zu können, und  versorgen es
 liebevoll.  Die Musik vermag uns zu Tränen zu rühren, aber sie vermag uns ebenso zu nähren.

 

 Ebenso lassen wir uns auf alle Themenschwerpunkte des Gefühlslebens mit Musikimprovisationen ein, um so
 in den direkten Ausdruck zu gelangen.
 

 Ein weiterer wichtiger und gewinnbringender Therapiepunkt sind Heilgeschichten mit anschließenden
 musikgeleiteten  Imaginationen, um so die eigenen Ressourcen zu stärken.

 Das Therapiekonzept und die jeweiligen Schwerpunkte richten sich nach den Bedürfnissen jedes Einzelnen. ‚
 Da die Musik sowohl bei den musikgeleiteten Imaginationen, als auch bei der Improvisation das persönliche
 Erleben und den eigenen Ausdruck ermöglicht, ist auch die Arbeit in Gruppen sehr wirkungsvoll.
 Hier kann dann auch einmal ein Schritt aus der Eigendrehung heraus getan werden, so dass ein individuelles
 Wachstum in der Gemeinschaft möglich wird.

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